Deutsch

Chiara Fucilli

Landeskrankenhaus Villach

Der CIC schuf günstige Rahmenbedingungen, die mir als begleitende Ehefrau und Mutter eine Jobperspektive gaben. Ich liebe meinen Beruf als Ärztin. Mit der Familie von Italien nach Villach ziehen, wo mein Mann ein Jobangebot hatte, wollte ich nur, wenn es auch für mich Möglichkeiten gab berufstätig zu sein. Das setzte eine Ganztagesbetreuung für unsere zwei kleinen Kinder voraus. Auf den CIC war mein Mann schon im ersten Interview hingewiesen worden. Rund um sein zweites Interview, zu dem ich mit nach Villach geladen war, hatten wir ein Treffen mit dem CIC arrangiert. Wir lernten Rosi Kopeinig kennen, die mir von da an zur ständigen Ansprechpartnerin und beruflichen Mentorin wurde.

Zunächst half uns der CIC für die Kinder Plätze im International Daycare Center (IDC) zu bekommen. Nun hatte ich den Rücken frei um Deutsch zu lernen, was ich als Schlüssel für meine Berufstätigkeit in Villach gesehen habe. Denn um in die österreichische Ärztekammer aufgenommen zu werden, musste ich unter anderem B2 Deutschkenntnisse nachweisen. Ich besuchte mehrere Intensivkurse an der Uni in Klagenfurt und der CIC organisierte die perfekte Language Swap Partnerin für mich: Es war eine Ärztin im Ruhestand, von der ich nicht nur Deutsch, sondern auch viel über das Gesundheitswesen in Österreich gelernt habe. Dann vermittelte mir der CIC eine Hospitation bei einer Arztpraxis in Villach. Die Nostrifizierung meiner italienischen Diplome war ein langwieriger, manchmal zermürbender Prozess. Ich bin froh, dass mir mit Rosi eine Mentorin zur Seite stand, die mich in jeder denkbaren Weise unterstützte. Mit Erfolg - seit Kurzem arbeite ich als Ärztin im Landeskrankenhaus Villach. (Foto Stefano Lunardi | Interview Birgit Stegbauer)

 

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