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Gesundheit

Jeder, der in Österreich lebt und arbeitet, muss in die Krankenversicherung, die Teil des Sozialversicherungssystems ist, einzahlen. Grundlegende medizinische Versorgung und Zahnarztbesuche, sowie Krankenhausaufent-halte und Medikamente werden von der Krankenversicherung abgedeckt. Es gibt auch die Möglichkeit, nicht arbeitende Angehörige und Kinder mitzuversichern.

Sie können je nach Versicherung unterschiedliche Ärzte konsultieren. Sind Sie bei der Gebietskrankenkasse (GKK) versichert, können Sie Ärzte, die einen Vertrag mit der GKK haben, kostenlos konsultieren. Sie brauchen allerdings immer Ihre e-card.

Es gibt auch die Möglichkeit, einen Arzt privat zu konsultieren. Dann bezahlen Sie beim Arzt direkt und können je nach Versicherung einen Anteil der Kosten von der Versicherung rückerstatten lassen.

Rezeptfreie Arzneien bekommt man in der Apotheke, allerdings gibt es rezeptpflichtige Medikamente, für die man das Rezept eines Arztes benötigt und in der Apotheke die anfallende Rezeptgebühr bezahlt. (z.Zt. 5,40 Euro,Stand: 11/2014) bezahlt. 


NOTFÄLLE

In dringenden Fällen rufen Sie den Notruf 144!

Ärztenotdienst: http://www.aekktn.at/hausarzte

Arztsuche: http://www.aekktn.at/arztsuche

Diensthabende Apotheken an Wochenenden werden in den Tageszeitungen aufgeführt oder unter folgenden Links:

Villach:                http://www.perauapotheke.at/apothekenbereitschaft.html 

Klagenfurt:          http://www.info-klagenfurt.at/apothekendienst/parse.php


In dringenden Fällen können Sie sich an Wochenenden auch in den Ambulanzen der Krankenhäuser behandeln lassen.


Arztsuche

Fremdsprachige Ärzte finden Sie unter

http://www.aekktn.at/arztsuche

Der/die PatientIn hat die Möglichkeit über die Auswahl des Fachgebietes "Internist, Allgemein Mediziner" und mit Auswahl des Bezirkes und der gewünschten Fremdsprache den für sie/ihn am nächsten gelegenen, fremdsprachig gewünschten Arzt selbst zu wählen.


Spezialthema: FSME

In großen Teilen des Landes kann es zu bestimmten Jahreszeiten zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse kommen. In Österreich ist der Impfschutz gegen FSME öffentlich empfohlen, eine Konsultation eines Arztes zur Beratung über die Impfung wird empfohlen.

 


Spezialthema: Kälte

Die kalten Temperaturen führen auch zu einer Reduktion des Feuchtigkeitgehalts in der Luft, daher trocknet die Haut aus. Wenn die Haut daran nicht gewohnt ist, sollte man mit fetthaltigen Cremes eincremen.

Sollten die Hände und Füße kalt bekommen haben und vielleicht sogar gefroren sein ? niemals im warmen Wasser oder an der Heizung auftauen.

Warme Schuhe mit dicken Sohlen und warme Handschuhe sind für kälteempfindliche Personen ein Muss!