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Rosen vom Bürgermeister

Der Villacher Bürgermeister Günther Albel besuchte das Büro des CIC auf dem Hauptplatz 7, um einige „frischgebackene“ VillacherInnen aus verschiedenen Ländern kennenzulernen.

 

 

Der Villacher Bürgermeister Günther Albel besuchte das Büro des CIC auf dem Hauptplatz 7, um einige „frischgebackene“ VillacherInnen aus verschiedenen Ländern kennenzulernen.

„Jeder von euch hat eine Heimat. Die Frage ist, wo ist diese Heimat? Ich glaube, die Heimat ist dort, wo ihr euch wohlfühlt. Sich wohlfühlen geht nur dann, wenn man ein Teil der Gesellschaft ist. Wenn ich eure Gesichter sehe, merke ich, dass viele von euch wirklich hier in Villach, in Kärnten eine Heimat gefunden habt“, wandte sich Günther Albel mit einer Begrüßungsrede an die CIC Mitglieder.

Der neue CIC Standort ist zum Treffpunkt für Menschen aus 68 Nationen geworden. Von 8 Gründungs-mitgliedern im Jahre 2009 auf 35 Firmen- und 1141 Einzelmitglieder 2017 - diesen beeindruckenden Weg hat der CIC in 8 Jahren zurückgelegt. Maria Piedad Guerrero Arjona zeigte die Entwicklung des Clubs anhand der Veranstaltungsvielfalt auf. Einzelne Verantwortliche für diese Programme stellten in Kürze ihr Angebot vor. Mit anschaulichen Beispielen erzählte Laura Oltean über das Jobservice-Programm, welches den Neuankömmlingen bzw. deren Angehörigen einen guten beruflichen Start zu finden hilft.

Immer mehr Menschen aus der ganzen Welt ziehen nach Kärnten. Viele bringen ihre Partner und Kinder mit. Der Umzug bedeutet für die meisten eine neue Sprache, eine neue Kultur, einen neuen Job, ein neues Leben. Sehr wichtig ist es, die Menschen zu unterstützen, sich in dieser neuen Umgebung zurecht zu finden und dass sie ihr Leben hier gut gestalten und auch ihre Ressourcen hier auch einbringen können. „Der CIC spielt dabei eine ganz wichtige Rolle“, sagte Günter Albel. Der Bürgermeister bedankte sich herzlich bei Rosalia Kopeinig, den CIC Vorstandsmitgliedern Oliver Heinrich und Claudia Mischensky, sowie bei der Ehrenpräsidentin Monika Kircher und bei allen CIC MitarbeiterInnen und Mitgliedern, die diese Arbeit machen.

Nicht jeden Tag bekommt man die Gelegenheit, mit dem Bürgermeister Tee zu trinken und einfach zu reden. Für jeden Menschen ist es wichtig, gehört und verstanden zu werden. Danke für die Rosen, die für die Frauen aus der ganzen Welt keine Übersetzung brauchen. (Text: Vita Vitrenko, Fotos: Stefano Lunard)