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Plan der Regierung zu Corona Maßnahmen (6.4.2020)

Am Montag, 6. April, verkündigt die Regierung, dass die derzeitigen Maßnahmen bis Ende April verlängert werden.

Die Menschen werden dringend gebeten, Ostern nicht mit Verwandten, Großfamilien oder Freunden zu feiern. Menschen sollten zu Hause bleiben, um die Infektionsrate niedrig zu halten.

Regierungsplan für die kommenden Monate:

Unter Einhaltung von Schutzvorkehrungen, wie tragen von Masken, Desinfektion, limitierte Anzahl von Kunden im Geschäft werden folgende Maßnahmen gesetzt:

- 14. April: Kleine Geschäfte bis zu 400 Quadratmeter sowie Bau- und Gartenmärkte dürfen wieder öffnen.

- 14. April: Öffentliche Parks werden mit Kontrollen an den Eingängen, um eine Überfüllung zu verhindern wieder geöffnet.

- Ein Schutz für Gesicht und Mund (Masken oder Schals) wird im öffentlichen Verkehr obligatorisch.

- 1. Mai: Alle Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure dürfen wieder öffnen.

- Frühestens ab Mitte Mai: Alle anderen Dienstleister, Gastronomie und Hotels werden stufenweise wieder geöffnet. 

- Schulen: Heimunterricht bis Mitte Mai. Kinderbetreuung in Schulen ist gewährleistet. Die Matura findet in diesem Semester statt.

- Lehrveranstaltungen an Universitäten bleiben für dieses Semester digital.

- Keine Veranstaltungen bis Ende Juni.

Weitere Maßnahmen werden Ende April evaluiert.

Wenn die Infektionszahl wieder zu steigen beginnt, können die Maßnahmen noch einmal verschärft werden.

Updates to COVID - 19

Die Bundesregierung verkündet am 30. März zusätzliche Maßnahmen:

- Maskenpflicht (MNS-Masken) in Supermärkten ab Mittwoch, 1.4., wenn Masken vorhanden sind. Ab 6.4. verpflichtend. Die Masken werden vor den Supermärkten verteilt. Die Schutzmasken sollen in den Supermärkten und im öffentlichen Raum getragen werden. Sie schützen den Träger nicht vor dem Virus, aber womöglich andere.

- Besserer Schutz der Risikogruppen: Menschen mit Vorerkrankungen, müssen vom Arbeitgeber für Homeoffice freigestellt werden

- Stärkere Kontrollen, damit die Maßnahmen auch eingehalten werden.

Aktuelle Maßnahme gegen COVID-19

Die österreichische Regierung setzt Maßnahmen gegen das Coronavirus. Diese Maßnahmen gelten einstweilen bis 30. April. 

- Ab Sonntag Nacht, 15. März, muss jeder in Österreich (mit Ausnahme der wesentlichen Dienstleistungserbringer) zu Hause bleiben.
Einzige Gründe das Haus zu verlassen sind:
- Berufsarbeit, die nicht aufschiebbar ist
- dringend notwendige Besorgungen (Lebensmittel, Medikamente)
- wenn man anderen Menschen betreut/helfen muss
- Spaziergang alleine oder in Begleitung von Menschen aus dem gleichen Haushalt sind erlaubt.

- Die Polizei und die Zivilschutzmiliz wurden angewiesen, dies sicherzustellen. Personen, die aus anderen Gründen das Haus verlassen, laufen Gefahr, mit einer Geldstrafe von bis zu 3.600 Euro belegt zu werden.

- Die Polizei ist berechtigt, Autos anzuhalten und Fahrer und Passagiere nach ihren Reisegründen zu befragen.

- Alle Sportzentren bleiben geschlossen und sind nicht mehr zugänglich.

Parks und Spielplätze bleiben vorerst offen (Entscheidung liegt bei der Gemeinde). Es gilt das Grundprinzip: Minimum ein Meter Abstand! (Aktualisiert 19. März)

- Restaurants und Bars sind ab Dienstag, 17. März, geschlossen.

- Versammlungen sind jetzt auf nicht mehr als 5 Personen beschränkt (zu Hause und Öffentlich).

Beachten Sie bitte Folgendes in Bezug auf Ihre Kinder:
- Kinder solle zu Hause bleiben. Spazieren gehen ist erlaubt, jedoch bitte vermeiden Sie und Ihr Kind Kontakte zu anderen.
- Keine Spieltermine oder gemeinsame Lerngruppen!


Hilfreiche Informationsquellen

Informationen zu den neuesten Maßnahmen der österreichischen Regierung in englischer Sprache finden Sie hier:
metropole.at/coronavirus-in-austria/ und
welcome2villach.at/en/coronavirus-in-carinthia

Bleiben Sie auf dem Laufenden!
ORF-Nachrichten
orf.at/corona 
Zib100

Sämtliche Themen zum Coronavirus finden Sie auf der Webseite WHO (World Health Organisation):
www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019

Informationen
 sowie Reisewarnungen erhalten Sie auch vom Bundesministerium Europäische und internationale Angelegenheiten:
www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus
www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reisewarnungen

Informationsseite Land Kärnten:
www.ktn.gv.at/ Themen-AZ
Informationsblatt für Einreisende aus Risikogebieten

Der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) übersetzte Informationen zu COVID-19 in folgende Sprachen:
Arabisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Chinesisch, Dari/Persisch, Englisch, Französisch, Paschtu, Polnisch, Russisch, Somali, Türkisch.

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Bei sonstigen Fragen und Sorgen über den Coronavirus:

Wählen Sie die Hotline AGES: 0800 555 621

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